Risikoabsicherung

Neben den Chancen, welche sich bei einer Unternehmensgründung auftun, gibt es auch eine Menge Risiken, die es abzusichern gilt. Bei der Risikoabsicherung ist es zuerst einmal wichtig, alle möglichen Chancen und Risiken zu identifizieren und gegeneinander abzuwägen. Zusätzlich sollten Gegenmaßnahmen geplant, Eintrittswahrscheinlichkeiten festgelegt und diese finanziell bewertet werden, um bei allen Eventualitäten entsprechend gewappnet zu sein. Weiterhin besteht die Möglichkeit, viele Risiken über Versicherungen einzudämmen. Um einen kleinen Überblick zu erhalten, haben wir Ihnen eine kleine Übersicht der wichtigsten Versicherungen im Bereich der Risikoabsicherung zusammengestellt.

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Diese Versicherung ist im Grunde genommen das Pendant zu einer privaten Haftpflichtversicherung und sogar für manche Berufsgruppen gesetzlich verpflichtend. Zusätzlich zu dieser Haftpflichtversicherung gibt es noch weitere Absicherungsmöglichkeiten im Bereich branchenspezifischer Risiken, einen kleinen Überblick erhalten Sie hier. 

Diese Versicherung deckt vor Allem Sachschäden, entgangene Gewinne und fortlaufende Kosten durch Feuer, Einbruchsdiebstahl, Sturm/Hagel und sonstigen Schäden ab. Die Versicherungssumme sollte jedoch dem Wert der Gebäude, Vorräte und sonstigen Anlagen entsprechen und auf keinen Fall zu niedrig angesetzt sein.

Gerade wenn viele neue Lieferanten und Kunden ins Geschäft eintreten und Verträge abgeschlossen werden, ist eine Rechtschutzversicherung essentiell. Meist bringt Sie die Angst vor den hohen Anwalts-, Gerichts- und Gutachtenkosten dazu, den Streit beizulegen und die geforderte Leistung direkt zu begleichen, auch wenn Sie eventuell selbst im Recht sind. Da solche Gegebenheiten, auch im umgekehrten Falle, sehr häufig auftreten können, ist es wichtig, ständig einen Anwalt konsultieren zu können, ohne dabei ständig auf die zusätzlich zu erwartenden Kosten zu achten.

Im Falle von betrieblich genutzten Fahrzeugen, ist speziell eine Kfz-Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben.

Wie auch im Leben als Nicht-Unternehmer gilt die allgemeine Kranken-, sowie Pflegeversicherungspflicht.

Insbesondere für selbstständige Künstler, Handwerker, Hebammen, freiberufliche Lehrer usw. ist die gesetzliche Rentenversicherung verpflichtend. Aber auch andere Selbstständige sollten Ihre Altersvorsorge planen. Alternativ oder zusätzlich können sich gerade Selbstständige auch durch eine private Rentenversicherung absichern.

Ist es krankheitsbedingt nicht mehr möglich, seiner Berufstätigkeit nachzugehen, so erhält man in der Regel eine gesetzliche Rente. Allerdings setzt dies voraus, dass zuvor drei Jahre lang in diese einbezahlt wurde und auch, dass die Ausübung einer anderen Tätigkeit nicht mehr möglich ist. Auch der geringe Betrag der gesetzlichen Rente unterstreicht die Notwendigkeit einer Berufsunfähigkeitsversicherung, da diese dem Betroffenen den vereinbarten Betrag ausbezahlt und schon nach ärztlichem Nachweis über die Berufsunfähigkeit für mindestens 3 Jahre, in Kraft tritt.

Diese dient vor Allem, im Falle eines Unfalls, den gewohnten Lebensstandard zu erhalten. Neben der gesetzlichen Unfallversicherung, welche für Unternehmen die Arbeitnehmer beschäftigen verpflichtend ist, gibt es auch eine private Unfallversicherung, gerade für Selbstständige, da diese nicht nur ausschließlich für berufliche Unfälle besteht.

nsbesondere für den Anfang einer Unternehmensgründung ist die Zukunft eher ungewiss. Daher sollte für den Fall der Fälle eine freiwillige (evtl. auch eine private) Arbeitslosenversicherung abgeschlossen werden.